Puppen

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Die seit 1981 bestehende Gruppe ist in der Waldviertler Kleinstadt Heidenreichstein beheimatet. Proben- und Seminarort ist das "Theater unterm Giebel".

Die Freilichtaufführungen der Bühne Heidenreichstein im stimmungsvollen Ambiente des Burghofs bzw. Pfarrhofs gehören seit vielen Jahren zu den Fixpunkten des Waldviertler Kultursommers. Aber auch das Weihnachtsstück für Kinder und die "Lenziade" Anfang Mai, die dem Boulevard, dem Kabarett oder experimentelleren Stücken vorbehalten ist, sind inzwischen weit über die Grenzen Heidenreichsteins bekannt.
Die Bühne Heidenreichstein besteht aus ca. 60 aktiven Mitgliedern im Alter von 12 bis 75 Jahren.
Ein Ziel der Gruppe ist es, dem Publikum eine möglichst breite Palette an Theaterstücken zu bieten. Dies wird dadurch gewährleistet, dass ca.10 Mitglieder im Rotationssystem Regie führen und dabei ihre ganz individuellen Vorlieben verwirklichen können. Im Lauf der letzten Jahre wurden so unterschiedliche Stücke wie "Cyrano de Bergerac" (Rostand), "Der tollste Tag" (Turrini), "Der Bockerer" (Becher / Preses), "Volpone" (Zweig), "Lysistrata" (Aristophanes), "Don Camillo" (Guareschi), "Der Zauberer von Oz" (Frank L. Baum), "Ladies' Night" (Stephen Sinclair), "Jedermann" (Hugo von Hofmannstahl), "Elling" (Axel Hellstenius), "Biedermann und die Brandstifter" (Max Frisch), "Alice im Wunderland" (Lewis Carroll), "Die Präsidentinnen" (Werner Schwab), "Was ihr wollt" (William Shakespare), "Die kahle Sängerin" (Eugène Ionesco), "Faust" (Goethe) etc. aufgeführt.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die schauspielerische Fortbildung der Mitglieder durch Seminare und Kurse, besonders aber die Pflege des Nachwuchses.
Aus der Statistik: Nachdem die Bühne Heidenreichstein seit über 35 Jahren besteht, feierten wir im Sommer 2014 mit "Charleys Tante" unsere 100ste Produktion.

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'Theater ist Lustgewinn, Klarheit im Kopf, Erhalt der Utopiefähigkeit, der persönlichen wie der gesellschaftlichen, Schutz vor den Verletzungen des Geistes und des Körpers, moralische Lehre, Chance, die gefährlichen und gefährdeten Teile der eigenen Persönlichkeit zu erleben; Theater als Eingang ins Zwielicht des Verbotenen und Unerreichbaren, Theater als Überlebensversuch.'

Peter Eschberg (deutscher Intendant des Frankfurter Schauspiels)

 
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