Puppen

Weihnachten 1984

Schneewittchen

Autor: Gebrüder Grimm
Regie: Herbert Poindl

Spieglein, Spieglein in meiner Hand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
Welche Frau (welcher Mann?) würde nicht gerne zur Antwort haben, dass sie (er) es ist?
Ein Schönheitsattest - es schmeichelt, tut wohl und macht erhaben. Und wenn es mit der natürlichen Schönheit nicht weit her ist - wer kann das schon beurteilen - gibt es sie verpackt an der nächsten Ecke mehr oder minder teuer wie wirksam.
Geschminkt, gepudert ist das äußere Gleichgewicht hergestellt, wenn gleich das innere häufig weiter in Labilität schwebt. Tatsächlich “schöne Menschen“ entbehren des äußeren Zutuns. Man spürt sie, diese Schönheit. Sie strahlt aus, sie wärmt, macht froh. Sie ist gleichsam der Glanz der Seele.
Dieses Märchen ist hervorragend geeignet, Kinder- wie auch Erwachsenenseelen gleichermaßen zum Glänzen zu bringen. Einzige Voraussetzung - ein bisschen Nachdenken!



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'Das Theater wird immer existieren, weil die Menschen von Zelluloid und Retortenkollegen umgeben sind - da ist das Theater ein Hort der Wahrhaftigkeit.'

Tobias Moretti (11. 7. 1959)

 
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