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Puppen

Theatersommer 2003

Der Raub der Sabinerinnen

Autor: Brüder Schönthan
Regie: Otto Bauer

Der Raub der Sabinerinnen

Das Sommerstück 2003 der Laienbühne Heidenreichstein ist eines der klassischen Theaterstücke, von denen jeder schon gehört hat, aber nicht immer so richtig weiß, worum es genau geht.

Der Theaterkritiker und Historiker Georg Hensel nennt das Stück eine Trivialkomödie. Wenn man will, kann man es - um im Jargon der heutigen Zeit zu sprechen - eine "soap opera" des 19. Jahrhunderts nennen. Ehechaos, Theaterstress, Eifersucht, Liebelei, kleinstädtischer Mief, nerviger Schwiegervater. Aus all diesen Ingredienzien ragen zwei Figuren heraus: Rosa, das Dienstmädchen, die in ihrer bodenständigen, naiven Art hinter den Kulissen des vordergründig heilen Kleinstadthaushaltes alle Fäden zieht, und der ständig ums Überleben kämpfende Theaterdirektor Emanuel Striese, ein sächselnder Theaterprinzipal, wie er in einem trivialen Romanheftchen nicht treffender dargestellt werden könnte. Wachsam, schlitzohrig, aufdringlich und trotzdem stets um das Wohl seiner Wandertruppe besorgt. Sein männlicher Widerpart ist der etwas biedere, hausbackene Professor Gollwitz, der von Striese richtiggehend über den Löffel barbiert wird.

Auch wer nur wenig mit dem Theater zu tun hat und das Stück nicht kennt, hat sicher den Namen Striese irgendwann einmal aufgeschnappt. Und heute noch ist diese Rolle eine Herausforderung für jeden Schauspieler. Die meisten bedeutenden Komödianten der deutschen Sprache (wie z.B Maxi Böhm) haben diesen Charakter schon gespielt.



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