Puppen

Weihnachten 1987

Die Bremer Stadtmusikanten

Autor: Gebrüder Grimm
Regie: Andreas Krenner

Vier Gedanken zum Stück:

1. "Das Alter soll man ehren" –"Man ist so alt, wie man sich fühlt"
Altes muss nicht schlecht sein. Jedem von uns steht sein Platz in der Gesellschaft zu. In dieser Bearbeitung erhalten die Tiere am Ende eine neue Aufgabe und werden glücklich.
2. "Alle für einen, einer für alle"
Der Kleine, der Schwache ist nicht den Mächtigen, der Starken ausgeliefert. Gemeinsamkeit macht auch die Schwachen stark und verleiht ihnen ungeahnte Kräfte, was sich bei diesem Märchen in der Vertreibung der scheinbar übermächtigen Räuber durch die schwachen Tiere äußert.
3. "Drauf und dran"
Keiner soll Angst vor der Realität und der Konfrontation haben – verkörpert in dem Stück durch den Prinzen, der erst über seinen Schatten springt, als seine geliebte Prinzessin in Gefahr schwebt. Sie hingegen scheut vor nichts zurück; ihr Wahlspruch lautet "Drauf und dran"
4. "Blinder Gehorsam schadet nur"
Wenn man, ohne nachzudenken Idealen, Persönlichkeiten folgt, wird man willenlos, verliert sein Ich und läuft Gefahr, ausgenützt und missbraucht zu werden für Ziele, die man am Ende nicht mehr durchschaut – so sind die zwei dummen Räuber nur Marionetten, die ausführenden Organe des Räuberhauptmannes, der aber schlussendlich ebenso wie seine beide Kumpane für seine bösen Taten büßen muss.



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'Wenn ein unordentlicher Schreibtisch ein Zeichen für einen unordentlicher Verstand ist, wofür steht dann ein leerer Schreibtisch?'

Albert Einstein

 
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